Pedro Montoya ist Psychologe und Neurowissenschaftler, spezialisiert auf die Neurobiologie chronischer Schmerzen und die Gehirnnetzwerke, die Emotionen und Kognition zugrunde liegen. Er erwarb seinen Psychologie-Abschluss an der Universidad Complutense de Madrid (1986) und promovierte an der Universität München (1993). Seine Karriere umfasst Forschung und Lehre in Spanien, Deutschland und Amerika mit einem Schwerpunkt auf EEG- und fMRT-Markern schmerzassoziierter Prozesse und Neuromodulationsansätzen wie Neurofeedback und elektrischer Hirnstimulation.
Arbeitet international an Projekten zur Untersuchung schmerzbezogener Gehirndynamik mittels fMRT und EEG, einschließlich Zusammenarbeit mit Teams unter der Leitung von Dante R. Chialvo (Argentinien), José Garcia Vivas Miranda (Brasilien) und Abrahao Fontes Baptista (Brasilien). Er verfügt über umfangreiche Lehrerfahrung in Verhaltens- und Kognitiver Neurowissenschaft, Psychophysiologie und Physiologischer Psychologie und ist derzeit Gastprofessor an der UFABC (Brasilien). Er ist Mitbegründer von BIPSIN SL, einem technologiebasierten Start-up im Bereich Gesundheits- und Verhaltensforschung.
Langjährige Forschungsrichtung zur Analyse neuronaler Aktivität und Konnektivität bei chronischen Schmerzen mittels EEG und fMRT, wobei untersucht wird, wie Schmerz die Gehirnverarbeitung verändert und wie kognitive und affektive Faktoren diese Veränderungen modulieren.
Laufende Projekte zur Erprobung neuromodulatorischer Techniken—wie Neurofeedback und nicht-invasive elektrische Stimulation—zur Schmerzlinderung und Behandlung maladaptiver Plastizität, die klinische Populationen mit grundlegender Neurowissenschaft verbinden.